als in straßenlaternter nacht

Freitag, 30. September 2011

als in straßenlaternter nacht
unzählig kabel
durch dunkles blau
sich weben

bunte wimpel
einer kleinen stadt
die insel schmücken

möchte ich
fledermaus sein
oder spinne
vor deinem fenster
leben

im lächeln
monde zählen
kopf auf deinen knien
worte
in küsse
sinnen

zitterfluten

aus tiefen
unter lidern
blumen

schweben
nur schweben

A.B. 13.07.2011

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Aufwachgedicht

Aufwachgedicht 

wenn du
im wilden
um mich
träumst
sachte
meine hand
in deinem haar
und lippen
auf der stirn

küssend

hinunter
zu lächelndem mund

atme mich


12. 07. 2011

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Albie

Albie

beautiful
smile
your eyes
sway
happiness
from a heart
in laughter
you sing
play
through little worlds
not yet
held
in tiny hands
sleeps wisdom
and your head
against a shoulder
sighing
in butterfly dreams

A.B. 07.07.2011

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verschminkt

verschminkt

bleiben
tränen
hinter augen
schauen
durch und leben
farbe

im wasser
wege zu dir
bleibt nichts
vergessen

altes sein
am nagel
hängend

träume
in kleinen beuteln
zanken sich
die regentropfen
auf heißen steinen
zischen
wilder des nachts
halten wir
uns

am grashalm
morgens
früh glitzernder tau
dein
sonnen
schein

A.B. 7.07.2011

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devon 17

devon 17 

Ungeschrieben denke ich an Heimat und es schüttelt sich unsicher ein Haar an meinem Arm zur Seite als ich nicht klar mehr bin, was das Wort zu bedeuten hat. Und so glaubst du mir vielleicht, wenn ich Zuspruch rede, drehen wir uns dennoch  im weiten Sinne, kreisen fliegengleich und manchmal rasend  ans Fenster. Im Hinüber Devon und mein Haus ohne dich. Wir zittern heimlich lächelnd nur noch in Gedanken um was einmal wurde, erlauben ganz zaghaft Hände an der Tastatur, große Träume in Glaszapfen, tränengleich, fallen ins Mehr.
Englischer Rauch aus deutschem Mund, der volle Mond läßt weltlich Katzen schreien.

A.B. 13.09.11

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devon 16

devon 16

Eulenrufe und ich höre Eels.
Der Berg ist heute steil, also zieht ein Bein das andere nach und denkt sich gerade in den Schlaf.
Wieder einmal trage ich grün und fühle schwarz. Angstgesinne verrate ich dir,tiefer  in Eindeutigkeit verloren, denn so weit gedachte ich nicht zu rennen.
Wer die Sterne schnuppen läßt, weiß um uns. Auch das glaubst du mir, und dennoch ertrage ich mich schwerlich, als du gehst.  
Durchfahren, des Nachts schaue ich devonischen Katzen zu, als der Bach den Wasserteufel nährt, schreit es im Dunkel...ich lege mich und ruhe nicht.

Am Morgen küsst mich ein weißer Schmetterling!

A.B. 22. 23. 07 . 2011

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devon 15

devon 15

Als wir uns im Abschied nicht sahen, zerissen wir uns, erreichten Pole der Welt und sagten Gute Nacht in anderen Sprachen. Zu erhören gab es viel und es lauschten die Grillen im Feld so unquadratisch in Devon.
Oh die hohen Hecken... Nie sehe ich dich, zerkratze mein Gesicht und du schreist in der Nacht durch dunkle Wälder einer Heimat und ich fühle, umsorge mich als du weilst bei den Monden, versteckend, fliehend vom Licht - es wiegt, der Schwindel erträgt uns nicht.
Ein Stern in der Ferne berauscht uns zum Lächeln durch das Dunkel – heute hattest du die Schmetterlinge gehört.

A.B. 19.07.2011

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